alea iacta est

Der Würfel ist geworfen.

Die einen bevorzugen den Sommer, die anderen den Winter. Dann gibt es noch die treuen AnhängerInnen des Frühlings oder des Herbstes. Wenn wir allerdings ganz ehrlich sind, Hand auf’s Herz, dann gibt es ohnedies nur die eine wahre Jahreszeit: Die Zeit der Spielplanpräsentation an den diversen Theaterhäusern und das ausgiebige Schmökern in den Resultaten.

Die Spielplanpräsentation ist ein ganz besonderer Abschnitt. Gerne zu vergleichen mit Weihnachten und Geburtstag – nur ohne Geschenke. Es ist noch Zeit zu träumen und zu hoffen. Welche Stücke möchte man in der nächsten Spielzeit gerne leibhaftig inszeniert auf der Bühne sehen, was wäre entbehrlich? Die freudige Erwartung greift um sich und kulminiert in eine höchst delikate Spannung, der exzessive gefrönt werden kann, bis es dann heißt: alea iacta est – Der Würfel ist geworfen, rien ne va plus. Dann geht es ans Schmökern. Was die neue Spielzeit wohl bringen wird? Mit Sicherheit zahlreiche unvergessliche Momente und Emotionen.

Trotzdem ist genau jetzt noch die Zeit, den eigenen Träumen und Hoffnungen die Daumen zu drücken, es kann ja nicht schaden. Vielleicht erfüllt sich dann doch noch der eine oder andere Wunsch. Abrakadabra, Simsalabim und so weiter.

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